2015 - Shetland und Orkney

Die Sehnsucht nach den Shetland Inseln war doch zu groß und so haben wir beschlossen, 2015 wieder dort hoch hinauf zu fahren. Dieses Mal aber mit dem eigenen Auto. Die Shetland-Inseln bestehen aus 100 großen und kleinen Inseln im Nordatlantik, 180 km vom schottischen Festland entfernt. Nur 15 von ihnen sind bewohnt, auf den übrigen tummeln sich Robben und Seevögel. Tausende von Vogelarten machen die Inseln zu einem wahren Paradies für Vogelkundler. Die Shetland Inseln haben Ozeanisches Klima, das heißt lange milde Winter und kurze kühle Sommer mit durchschnittlich 14 °C. Generell ist das Wetter auf den Shetland Inseln bewölkt und es regnet an über 250 Tagen im Jahr. Auf Grund der geographischen Höhe kann man auf Shetland das Nordlicht sehen und im Sommer hat man fast 24 Stunden Tageslicht. Man nennt die Inseln auch Inseln der Mitternachtssonne, denn die Sonne geht hier im Sommer erst gegen 23 Uhr unter und um 2 Uhr schon wieder auf. Vom Golfstrom merkt man hier allerdings kaum noch etwas, denn die Inseln liegen immerhin auf dem gleichen Breitengrad wie die Südspitze Grönlands.

schottland 2015 Tour

Samstag, 9. Mai 2015

Kurz vor 8 Uhr fahren wir von Kirchbrombach nach Amsterdam. Dieses Mal tanken wir noch einmal in Deutschland und machen eine kurze Rast. Schon um 13 Uhr sind wir an der Fähre in IJmuiden, reihen uns ein und warten, bis der Check-in beginnt. Wir müssen dieses Mal ziemlich lange warten und ein LKW nach dem anderen fährt an uns vorbei. Es ist erstaunlich, was in den Bauch der Fähre alles so rein passt. Hunderte Motorradfahrer stehen auch noch neben uns. Aber dann dürfen wir und pünktlich um 17:30 Uhr legen wir ab.

DFDS Seaways
http://www.dfdsseaways.de/schottland/faehre/amsterdam_newcastle

Das Abendessen haben wir auch gleich online gebucht und so gehen wir kurz nach dem Ablegen gleich zum Buffet ins 7 Seas Restaurant. Es herrscht ziemlicher Wellengang und so ist es manchmal ziemlich schwierig mit seinem Teller ohne Zwischenfälle zurück zum Tisch zu kommen.
Danach genießen wir die Seeluft, verziehen uns aber dann doch unter Deck und trinken unser Guinness an der Bar bei Livemusik.

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Sonntag, 10. Mai 2015

9 Uhr UK Zeit legen wir in NewCastle an. Das Wetter ist wieder einmal schottisch und wir kommen schnell von der Fähre runter. Über die Landstrasse fahren wir nach Edinburgh und dann über die M90 hinauf nach Aberdeen. Superpünktlich kommen wir am Fährterminal an, nur wenige Autos stehen da und wir checken nach Lerwick ein.

NorthLink Ferries
http://www.northlinkferries.co.uk/

Wir beziehen unsere Kabine – die Betten stehen jetzt nebeneinander – was sehr angenehm ist. Dann gehen wir Abendessen und vertreiben uns die Zeit auf Deck.
In der Nacht schliefen wir so fest, dass wir nicht einmal den Zwischenstopp in Kirkwall (Orkney) mitbekommen haben.

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Montag, 11. Mai 2015

Wir legen in Lerwick pünktlich um 7:30 an – bei schönem Wetter – aber es ist ziemlich kalt – nur 10°C. Zunächst fahren wir zum Tesco, kaufen Lebensmittel und frühstücken erst einmal auf einer Bank am Wasser. Der nachfolgende Versuch Geld vom Automaten zu bekommen, gestaltete sich ziemlich schwierig. Die Automaten der Santander und Bank of Scotland waren wohl übers Wochende leer geworden und verweigerten auch mit unterschiedlichen Kredit- oder ec-Karten die Ausgabe. Letztendlich klappte es dann doch bei der Clydesdale Bank. Allerdings kamen hier nur 20 GBP Scheine heraus – egal, der Urlaub war gerettet.
Wir stellten uns vor die Webcam am Lerwick Market Cross, schrieben per WhatsApp und unser Sohn Daniel konnte uns live sehen ;-)
Gegen Mittag fuhren dann nach Toft zur Fähre nach Yell, wo wir schon um halb 3 an unserem B&B ankamen.

Quam B&B
West Sandwick ZE2 9BH
quambandbyellshetland.co.uk

Um gleich die Insel zu erkunden fuhren wir nach Mid Yell, Aywick, Otterswick. Nach einem Abstecher zur White Wife (im Regen) zurück über Burravoe nach Ulsta und West Sandwick. Damit hatten wir schon die wichtigsten Siedlungen entdeckt und wussten, wo es etwas zu kaufen gibt und wo man tanken kann.
Am Abend wanderten wir noch zum Sandwick Beach. Hier würden wir die nächsten Abende verbringen...

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Dienstag, 12. Mai 2015

Nach einem guten, schottischen Frühstück fuhren wir gegen 10 Uhr nach Gloup. Das ist die Nordspitze von Yell und wanderten einen sehr schönen Rundweg entlang der Klippen am Meer. Hier oben kann man sehr viele Robben beobachten. Leider begann es auf dem Rückweg zu regnen und wir wurden richtig nass. Trotz des Regens sind wir zum Breckon Beach gefahren, haben im Auto gesessen und gewartet, bis es aufhörte. Nach einer Stunde war noch keine Besserung in Sicht – also sind wir trotzdem über die nassen Wiesen zum Strand herunter gestapft. Und beim Fotografieren der Wellen stand ich plötzlich bis zum Knie im Wasser – also auch noch Schuhe und Strümpfe nass :-(
Also fuhren wir weiter nach Cullivoe und von dort aus zurück nach Gutcher. In Mid Yell besichtigten wir dann das Windhouse Castle. Von der BBC wurde es als das gruseligsten Gebäude Schottlands ernannt – aber so richtig kam diese Stimmung in den Ruinen, dieses seit 1920 verlassenen Schlosses nicht mehr auf. Das ursprüngliche Haus wurde allerdings schon 1707 erbaut...

http://www.ghostweather.com/essays/windhouse.html

Jetzt kam auch mal wieder die Sonne kurz heraus und so entschlossen wir uns, nach Gossabrough zu fahren. Dort gibt es einen schönen Weg – den Ness Walk – aber leider begann es am Ende des Weges wieder zu regnen und so kehrten wir um und fuhren zurück nach Hause. Nach einer heißen Dusche und einem guten Tee waren wir wieder aufgewärmt. Die Tageshöchsttemperatur lag heute übrigens bei 8°C.

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Mittwoch, 13. Mai 2015

Um 10:10 Uhr fuhren wir mit der Fähre nach Belmont (Unst). Über Baltasound (vorbei an unserem ersten B&B vor 9 Jahren) geht’s hoch an die Nordküste zum Sandstrand in Norwick. Weiter dann die steile "Bergstrasse" nach Saxa Vord. Hier, am nördlichsten Punkt von UK, war im Kalten Krieg die Welt zu Ende. Irgendwie passt das Wetter zur Stimmung an diesem Aussenposten der RAF – es ist kalt, windig und es regnet. Kein wirklich schöner Ort.
Wir fahren zurück nach Haroldswick und gehen in die Valhalla Brewery (die nördlichste Brauerei UK’s). Und wir haben Glück, Syliva Priest – nimmst sich die Zeit uns alles zu zeigen. So nebenbei erzählt sie uns alles Wissenswerte über den Familienbetrieb, während sie weiter die Kessel reinigt und neu füllt. 6 verschiedene Ales werden hier gebraut. Sie selbst kommt aus Florida. Was bringt einen dazu, vom Sonnenstaat auf eine abgelegene, rauhe Insel im Atlantik zu ziehen?

Danach sind wir zur Garage in Baltasound gefahren und haben eine gute Suppe gegessen. Im angeschlossenen Supermarkt haben wir Grillfleisch und Bier gekauft und sind dann zum Muness Castle gefahren. Vorbei an einigen Standing Stones liegt es am Ende der Straße, man kann direkt gegenüber der Ruine parken. Dort kamen wir ins Gespräch mit einem Farmer, der gerade Geburtshilfe leistete. Als wir dann im Schloss waren rief er uns von weitem zu und hob ein frisch geborenes Lämmchen in die Luft.
Von der Farm führt ein kleiner Weg zum Ham Beach. Dort haben wir ein paar Minuten gesessen, bevor wir wieder zurück in Richtung Fähre gefahren sind.
Zurück am Sandstrand in Sandwick haben wir unser Fleisch gegrillt und den Abend auf den Klippen verbracht.

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Donnerstag, 14. Mai 2015

Auch heute haben wir die 10:10 Uhr Fähre nach Unst genommen. Dieses Mal aber sind wir ganz hoch nach Hermaness gefahren. Hier, am nördlichsten Punkt von Shetland befindet sich ein Naturreservat mit der größten Vogelkolonie Britaniens. 10:45 Uhr marschieren wir vom Parkplatz los und nehmen dieses Mal den linken Weg direkt nach Muckle Flugga (übers Moor). Das Wetter wird immer besser, der Himmel zunehmend blauer und wir treffen auf unzählige brütende Skua’s.
Am Meer angekommen setzen wir uns gegenüber Muckle Flugga auf die Wiese und beobachten die Seevögel. Auf der Gipfelplattform der kleinen Felseninsel steht der 1854 von den Brüdern Thomas Stevenson und David Stevenson errichtete und 20 Meter hohe Leuchtturm, das nördlichste Gebäude der britischen Inseln.

Wir nehmen den Pfad zum Hermaness Hill zum Puffin Felsen. Leider sehen wir nur einen einzigen. Als wir vor vielen Jahren hier oben waren, haben wir hunderte gesehen – da war es aber auch wärmer (und einen Monat später). Nach einer langen Pause laufen wir weiter nach links bis zur Bucht, wo in den Felswänden die Gannets brüten.
Tausende Vögel produzieren einen Lärm (und auch einen ziemlichen Gestank – Guano…). Das alles ist sehr eindrucksvoll.
Aber wir gehen den Rundweg zurück zum Auto und fahren wieder in die Garage nach Baltasound. Hier gibt es erst einmal Toasties, einen Chicken Burger und einen ordentlichen Pott Kaffee. Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel und tanken, bevor wir zum Parkplatz am Keen of Hamar fahren.
Über die endlos scheinenden Grasflächen laufen wir vorbei am Viking Longhouse bis zu den Klippen. Es ist richtig schönes Wetter und wir haben gutes Licht (zum Fotografieren).
18:30 Uhr bringt uns die Fähre zurück nach Yell und wir fahren zu unserem Picknickplatz auf den Klippen am Sandwick Sand.

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Freitag, 15. Mai 2015

Und zum dritten Mal nehmen wir die 10:10 Uhr Fähre nach Unst, die uns dann aber gleich weiter nach Fetlar bringt. Der Fährmann kennt unser Auto nun schon ;-)
10:45 Uhr landen wir auf Fetlar, eine der nördlichen Shetlandinseln – hier leben ganze 86 Menschen. Wir fahren die einzige Strasse nach Funzie (sprich: Finnie) und laufen den Snap Walk – ein Rundweg hoch oben über dem Meer. Danach laufen wir auch noch den Strandibrough Walk und das Wetter wird immer besser, die Sonne zeigt sich mal wieder. Wie geplant fahren wir nach Houbie (hier wohnen die meisten Insulaner) und besichtigen das liebevoll aufgebaute Fetlar Interpretive Center – eine Art Heimatmuseum. Wir lernen viel Interessantes über Fetlar kennen und plauschen nett mit der Dame des Museums. Mit einem Caffee-to-go fahren wir zum Strand von Tresta. Leider ist es ziemlich windig und die Sonne ist auch wieder verschwunden – also auch ziemlich kühl. Wir besichtigen kurz den Friedhof und die kleine Kirche und fahren weiter zum Brough Pier. Hier kann man Muscheln und Seeigel sammeln. Von weiten sehen wir die Fähre von Unst kommen und auch wieder fahren. Wir denken uns auch nichts dabei...
Aber als dann an der Fähre ankommen – lesen wir, dass die letzte Fähre vor 10 Minuten gefahren ist. Es gibt nur noch eine um 19:40 Uhr – also müssen wir jetzt 3 Stunden warten. Eine Stunde überbrücken wir, indem wir noch den Urie Walk laufen (beobachten Otter und Robben). Es beginnt wieder zu regnen und wir setzen uns in den Warteraum, der trocken und warm ist. Also packen wir unseren Picknickkorb aus, essen und trinken ein Bier. Und free-WiFi haben wir hier auch...

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Samstag, 16. Mai 2015

Nach dem Frühstück packen wir das Auto und fahren zur Fähre. Es geht zurück aufs Mainland. 10:50 Uhr kommen wir in Toft an und fahren zurück nach Lerwick. Im coop können wir für die nächsten Tage einkaufen, können noch einmal Geld holen und setzen uns dann mit Fish&Chips an den Pier. Das Wetter ist wechselhaft und so beschließen wir gleich nach Sandwick zu fahren. Da gab es doch ein schönes Visitor Centre in Hoswick …. Dort essen wir leckeren Kuchen und trinken Kaffee. Ausserdem befindet sich im Besucherzentrum eine schöne Austellung mit alten Funkgeräten und Radios :-)
Dann machen wir uns auf die Suche nach unserem neuen B&B. Wir suchen auf der falschen Seite vom Loch Spiggie und als ich jemanden an der Straße frage, zeigt er mir das alleinstehende Haus auf der gegenüberliegenden Seite des Sees. Nach wenigen Minuten sind wir am Haus und werden sehr freundlich von Jean empfangen.

Setterbrae B&B
Spiggie, Near Scousburgh, Shetland Islands ZE2 9JE
http://www.setterbrae.co.uk/index.htm

Unser Abendessen nehmen wir in den hohen Dünen am Strand ein. Es ist ziemlich kalt und wir sitzen mit unseren dicken Anoraks im Sand auf der Decke – aber es ist ein schöner Abend mit gutem Licht und hohen Wellen. Zurück im B&B schreibt Katrin Postkarten und ich kann ein paar Fotos hochladen. Das WLAN ist frei :-)

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Sonntag, 17. Mai 2015

Heute Morgen fahren wir nach Sumburgh Head und verbringen den ganzen Vormittag dort oben. Wir haben auch Glück und sehen einige Puffins.

Am frühen Nachmittag fahren wir nach Boddam zum Croft Museum. Das ist sehr interessant und wir haben uns sehr lange mit der „Museumsfrau“ unterhalten und Fotoalben angeschaut. Auf dem Rückweg halten wir an der Quendale Mill und gehen ins Museum. Der dort gezeigte Film ist auch sehr interessant.
Gegen 19 Uhr sind wir wieder am Strand und essen Abendbrot.

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Montag, 18. Mai 2015

Wir fahren nach St. Ninian’s Isle. Es ist zwar noch Hochwasser, aber wir ziehen die Schuhe aus und laufen barfuß durchs Wasser. St. Ninian ist der größte aktive Tombolo (ein Dünenstreifen, der eine Insel mit dem Festland verbindet und so zu einer Halbinsel macht, oder zwei Inseln miteinander verbindet) in UK. Auf der Insel gibt es einen sehr schönen Rundweg, der ca. 6km lang ist.

Gegen 15 Uhr sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt und wir entschließen uns, noch einmal nach Hoswick ins Visitor Centre zu fahren. Nach einer Stärkung (Panini und Kaffee) gehen wir in den „Alternative Kitware Shop“ – wo es ein Männersofa gibt ;-)

Dann fahren wir über Sandwick nach Noness. Wir lassen das Auto stehen und laufen zunächst querfeldein, kommen aber irgendwie nicht an unser geplantes Ziel – die Caves – und kehren wieder um. Also fahren wir weiter nach Sumburgh Head und machen unser Abend-Picknick am kleinen Leuchtturm mit dem Blick aufs Meer. Zum Verdauungsspazierganz laufen wir hoch zum großen Leuchtturm und haben das große Glück und können wieder Puffins beobachten. Danach machen wir uns wieder auf den Heimweg.

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Dienstag, 19. Mai 2015

Es regnet. Wir fahren nach dem Frühstück nach Lerwick und wollen die Lerwick Brewery besichtigen. Es gibt keine offiziellen Touren, wir klingeln einfach und fragen.
Und so kommen wir in den Genuß einer tollen privaten Führung und Verkostung. Das hat richtig Spaß gemacht. Wir lernen sehr viel über die Herstellung von Bier, auch deutscher Hopfen wird hier verarbeitet. Jeden Tag brauen die beiden ca. 2000l.

Es regnet immer noch und deshalb fahren wir ins Shetland Museum. Das ist wieder einmal hochinteressant. Dem Textile Museum statten wir auch noch einen kurzen Besuch ab.
Zum Mittag holen wir uns eine Snack im coop und essen im Auto. Wir stehen auf dem Parkplatz vor dem Fährterminal und haben „free-WiFi“ von den Schiffen ;-)
Dann fahren wir Richtung Brae und suchen die Blackwood Destillery. Wir finden sie zwar, es gibt aber keinen öffentlichen Zugang.
Zum Abendessen heben wir einen Tisch im Spiggie Hotel gebucht. Wir werden mit einem sehr guten Essen und einem grandiosen Sonnenuntergang belohnt.

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Mittwoch, 20. Mai 2015

Wir fahren wieder nach Lerwick (tanken) und dann weiter nach Eshaness. Ein ca. 6km langer Rundweg zur rechten Seite führt uns zunächst an den Klippen entlang. Dieser Weg ist geologisch sehr interessant und wir stoßen auf eine alte Wassermühle. Über Moorwiesen laufen wir zurück und fahren nach Stenness. Ein kurzer Spaziergang zum Steinkreuz und ein guter Blick auf Dore Holm.

Auf dem Heimweg halten wir bei Frankies – das bester Fish&Chips Restaurant in UK. Das sieht alles sooo lecker aus – aber wir trinken nur einen Kaffee. Wir wollen ja heute Abend grillen – und so halten wir in Lerwick beim coop und kaufen Burger und Kebapspieße. Wir fahren zurück zum Loch Spiggie – setzen uns in die Dünen und grillen gemütlich am Strand.

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Donnerstag, 21. Mai 2015

Heute wollen wir noch einmal nach Eshaness. Auf dem Weg dorthin haben wir gestern das Tangwick Haa – ein kleines aber sehr schönes Museumshaus – gefunden. Das gucken wir uns in aller Ruhe an und hoffen, dass das Wetter inzwischen besser wird. So richtig funktioniert das aber nicht. Wir parken wieder am Leuchtturm und nehmen dieses Mal den linken Weg, laufen hoch oben an den Klippen bis zur Südspitze von Eshaness. Hier können wir sehr viele Robben beobachten, sie sind sehr neugierig und wir haben viel Spaß damit. Als es nebelig wird laufen wir zurück zum Auto und fahren zurück zum Braewick Cafe. Hier trinken wir einen Kaffee und wärmen uns auf.
Ein kurzer Abstecher zum Oil Terminal – aber wir steigen nicht aus, da es wieder angefangen hat zu regnen. Und Otter sehen wir auch keine …
Auf dem Heimweg halten wir – wieder bei Frankies – und dieses Mal essen wir ordentlich Seafood – Muscheln und Scallops in Knoblauchbutter. Lecker!!!

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Freitag, 22. Mai 2015

Wir verabschieden uns von Jean und fahren nach West Mainland. In Skeld soll es eine Käserei geben – allerdings war sie schon „abgerissen“. Heute scheint aber die Sonne und so stellen wir unser Auto am Sandstrand ab und laufen einen kleinen Küstenweg, vorbei an der St. Mary Chapel, einem interessanten Friedhof bis zur Spitze.
Der Himmel ist blau, das Wasser türkis und der Strand weiß – was braucht man mehr?

Zurück nach Lerwick. Wir tanken noch einmal und parken am Fort Charlotte. Zum Mittag gibt’s Fish&Chips und dann machen wir einen gemütlichen Stadtrundgang. Die Sonne scheint und wir laufen zum Alten Hafen und dann weiter zum Shetland Museum und wieder zurück.
Gegen 15 Uhr stellen wir uns in die Reihe der Autos am Fährterminal – checken nach Kirkwall ein und legen pünktlich um 17:30 Uhr ab.
Das obere Deck wird kurz nach dem Ablegen wegen starkem Wind geschlossen. Also stehen wir bis weit nach Sumburgh Head auf dem Mitteldeck und lassen uns den Wind um die Ohren wehen. Die Sonne kommt ab und zu heraus und zaubert Regenbögen in der spritzenden Gischt. Der Wellengang wird immer höher und wir gehen rein. Die Passagiere können kaum noch laufen und alles was nicht festgemacht ist, fliegt durch die Luft. In der Küche klirrt es mit jeder Welle – die brauchen nicht mehr abwaschen – nur noch aufkehren ;-)
Als es etwas ruhiger wird, bestellen wir uns Paninis und trinken ein gutes White Wife (das beste Shetland-Ale).

Ardconnel B&B
Craigiefield Road, Kirkwall, Orkney, KW15 1UJ
http://www.bed-and-breakfast-kirkwall.co.uk

22:30 Uhr legen wir in Kirkwall an. Das Haus finden wir ohne Probleme und wir bekommen ein schönes Zimmer mit Blick auf die Bucht von Kirkwall.



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Samstag, 23. Mai 2015

Nach dem Frühstück fahren wir zum Tesco und kaufen ein paar Lebensmittel ein. Danach fahren wir nach Scapa und besichtigen die Distillery. Das neue Besucherzentrum wurde erst vor 4 Wochen eröffnet. Die Tour kostet 7.50 GBP und es dürfen keine Fotos gemacht werden L Trotzdem ist sie sehr informativ und gut gemacht, zum Abschluss gibt es einen Dram.
Die Sonne scheint wieder und wir fahren nach Houton (von hier geht die Fähre nach Hoy). Da wir aber nicht wissen, wie das Wetter wird und wir einen ganzen Tag auf Hoy verbringen müssten, fahren wir weiter nach St. Margareth‘s Hope. Wir wollen testen, wie lange wir brauchen und genau wissen, wo die Fähre zum Mainland abfährt.
Danach fahren wir nach Burwick. Wir wollen die Tombs of the Eagles besichtigen. Als wir an der Rezeption sind, entschliessen wir uns doch erst einmal etwas essen zu gehen – und fahren zu Skerrie’s Bistro. Wir sind total überrascht, werden von einer netten, jungen Polin bedient, kommen ins Gespräch. Eine hervorragende Seafood-Platter, ein Glas Wein, zum Dessert eine Cheese-Platter und einen Espresso. So was von lecker ….

Zurück zu den Tomb of the Eagles schauen wir uns erst im Museum um, bekommen interessante Dinge aus der Bronze- und Eisenzeit erklärt. Ein Fußweg (1 mile) führt uns zu den Häusern aus dieser Epoche und dann laufen wir Richtung Meer zur Grabhöhle. Der Eingang ist sehr klein und man muss sich mit einer Art Skateboard in die Höhle aus der Eisenzeit ziehen.
Als es wieder anfängt zu regnen, laufen wir zurück zum Auto und fahren zurück nach Kirkwall. Unterwegs halten wir noch einmal an der Italian Chapel. Diese Kapelle wurde von Italienern erbaut, die am Bau der Churchill Barriers beteiligt waren. Mehr dazu später…

Deutschland geht mit 0 Punkten beim Eurovision Song Contest leer aus ;-)

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Sonntag, 24. Mai 2015

Das Wetter ist sehr wechselhaft und wir fahren über Finstoven zum Ring of Brodgar. Nach kurzer Zeit fahren wir dann aber weiter nach Skara Brae. Im Besucherzentrum kaufen wir ein paar Postkarten und eine Flasche Whisky (Scapa 12yr). Wir fahren weiter nördlich und parken am Parkplatz Marwicks Head, von dem wir bis zum Kitchener Memorial hoch laufen. Es ist ziemlich stürmig aber wir kämpfen tapfer gegen den Wind an. Am Zaun entlang laufen wir am Memorial vorbei, bis zum Ende des Weges und dann noch weiter bis zu den Klippen von Latha Skerry.
Zurück am Auto fahren wir nach Birsay, zur Picnic site und Viewpoint Brough of Birsay. Hier machen wir erst einmal lunch time und essen leckeren Lachs mit Zitrone. Dann laufen wir den Weg bis zum Skipie Geo und weiter an den Klippen entlang. Mitterweile ist die Sonne heraus gekommen und als wir zurück am Auto sind lesen wir im Liveticker – Darmstadt 98 steigt in die erste Bundesliga auf :-)

Wir fahren zum Earls Palace, der in schöner Nachmittagssonne liegt und holen uns im Laden gegenüber einen Kaffee. Nachdem wir noch den anliegenden Friedhof besichtigt haben, waren wir nach Yesnaby. Bei dem Wetter sind wir ziemlich alleine und der Wind peitscht die Wellen an die Felsen. Tolles Naturschauspiel! Wir laufen oberhalb der Klippen bis zum Yesnaby Stack. Es fängt aber schon wieder an zu nieseln und so laufen wir schnell zum Auto zurück. Wir schmieren uns ein paar Brote und setzen uns ins Auto, genießen einfach die Aussicht und den sich minütlich ändernden Abendhimmel.
Über die Stones of Stenness fahren wir zurück nach Kirwall. Katrin hat schon gar keine Lust mehr auszusteigen und so mache ich alleine ein paar Fotos in der untergehenden Sonne.

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Montag, 25. Mai 2015

Wir fahren kurz vor 10 Uhr nach Kirkwall und nehmen uns richtig Zeit noch einmal die St. Magnus Kathedrale zu besichtigen. Nach einem kurzen Stadtbummel (die meisten Geschäfte haben heute geschlossen - es ist Pfingsmontag…). Die Supermärkte und Touristenläden haben aber sowieso immer auf. Wir beschliessen zur Highland Park Distillery zu fahren und buchen für 12 Uhr eine Tour. Seit unserem letzten Besuch hier hat sich nicht viel verändert, wir sind nur zu viert und bekommen so eine sehr private Führung. Und wir dürfen auch fotografieren. Und wir dürfen auch das Glas nach dem Tasting behalten. Und wir bezahlen auch nicht mehr als bei Scapa. So unterschiedlich ist das - aber das kennen wir ja nun auch schon. Über Scapa Bay und einem kurzen Stop am Strand fahren wir weiter nach Stromness. Hier kaufen wir beim coop Grillfleisch und Salat für den Abend. Hoffentlich hält das Wetter… Dann fahren wir zur Orkney Brewery. Auch hier sind wir nur zu viert und bekommen eine kurze, aber sehr interessante Führung. Wir können viel fragen und bekommen auf alles fachkundige Antworten. Im Anschluss gibt es eine Verkostung - jeder kann sich 3 halbe Pints aussuchen - super (dass ich nicht fahren muss ;-). Das Orkney Ale Skull Splitter hat 8.5% …
Wir bleiben noch eine ganze Weile im Cafe sitzen und fahren dann bei schönstem Sonnenschein wieder zurück nach Stromness. Nach einem Bummel durch das kleine Städtchen fahren wir dann weiter zu unserem Grillplatz - nach Yesnaby. Hoch oben auf den Klippen finden wir ein windgeschütztes Plätzchen, unter uns krachen die Wellen an die Felsen - und wir genießen unser BBQ in vollen Zügen.

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Dienstag, 26. Mai 2015

Kurz vor 10 stehen wir schon auf dem Parklatz der Orkney Cheesery. Wir sind ganz allein und klingeln, fragen ob es eine Führung gibt. Eine freundliche Dame bittet uns herein. Eine Tour gibt es nicht, aber man kann durch viele Bullaugen die ganze Produktion beobachten - zusätzlich läuft auf einem Monitor ein Film. Um diese Uhrzeit ist allerdings noch nicht viel los - die frische Milch kommt erst am Mittag, dann geht die Produktion so richtig los - aber wir können beim Verpackung von Orkney Cheddar zusehen. Als wir uns verabschieden hat die Dame uns schon einen großen Teller mit Cheddar in verschiedenen Reifestufen hingestellt und wir können kosten. Wir kaufen auch noch etwas Käse und machen uns dann auf den Weg nach Cuween.

Auch hier waren wir vor ein paar Jahren schon einmal, dieses Mal haben wir aber unsere Stirnlampen mit und krabbeln auf allenen Vieren in die Höhle. Es ist ziemlich schlammig vom Regen und dementsprechend sehen wir auch aus - und mindestens eine Beule gab's umsonst dazu. Aber wozu gibt es Feuchttücher … Wir klettern auf den Cuween Hill hoch und genießen die schöne Aussicht. Die anderen Höhlen wollen wir auch noch sehen und fahren nach Midhill. Auf einem ca. 1km langen Pfad durch Moorwiesen erreichen wir die Grabkammer. Man muss eine Holzplatte wegschieben und kann dann über eine Leiter in die Kammer hinuntersteigen. Das alles ist sehr interessant und man hat einen guten Blick über die ganze Bucht nach Scapa und Kirkwall. Und auf die dunklen Wolken, die sich erstaunlich schnell auf uns zubewegen. Also versuchen wir ganz schnell wieder zum Auto zurück zu kommen - der Regen ist aber schneller als wir und so erreichen wir das Auto ziemlich durchnässt.

Auf der Fahrt nach South Ronaldsay trocknen wir wieder und machen einen Abstecher zum Fossil Museum (Heritage Centre). Das ist sehr interessant und ganz schön groß. Es gibt viel zu sehen, von Fossilien über Geologie bis hin zur Geschichte der Chruchill Barriers und der Geschichte von Scapa Flow im Krieg. Es gibt ein schönes Cafe und einen großen Souveniershop.

Nach Barrier #2 (es gibt insgesamt vier) parken wir kurz und machen ein paar Fotos am Strand. Dann fahren wir weiter zu Skerries Bistro. Uns hat es dort so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, unser "Abschiedsessen" hier oben zu machen. Und wir essen wieder hervorragend (Seafood Chowder, Halibut, Scallops und Cramble mit Eiskrem mhhhh.) Es ist fast 17 Uhr und wir sind die letzten Gäste (am Abend ist wieder offen) - also verabschieden wir uns und laufen den Pfad zu den Klippen. Hier werden wir von einigen neugierigen Robben begleitet. Nach einer Stunde fahren wir zurück nach Kirkwall, tanken noch einmal und bezahlen unser B&B. Morgen früh müssen wir zeitig aufstehen, denn wir nehmen die Morgenfähre zum Festland.

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Mittwoch, 27. Mai 2015

Um 6 Uhr stehen wir auf und fahren eine halbe Stunde später nach St. Margarethe's Hope. Es stehen schon etliche Autos in der Warteschlange. Aber es geht wie immer alles sehr ruhig aber doch präzise vor sich. Wir rollen auf die Fähre und legen 7:45 Uhr in Richtung Gils/Mainland ab.
Eine Stunde später sind wir auf dem Festland und fahren gleich in Richtung A9. Unterwegs machen wir eine kurze Frühstückspause und fahren weiter in die Highlands. Am Mittag sind wir schon kurz vor Pitlochry und fahren zum House of Bruar. Hier essen wir eine leckere Fischplatte, Austern und gönnen uns eine kleine Flasche Champagner. Leider fängt es wieder an zu regnen und so fahren direkt zur Blair Atoll Distillery. Leider ist die momentane Tour schon ausgebucht und so reservieren wir für 16 Uhr.

Annslea Guest House
164 Atholl Road, Pitlochry, Perthshire, PH16 5AR
http://www.pitlochryguesthouse.com

In der Zwischenzeit können wir schon mal in unserer B&B fahren.

Pünktlich zurück zur Distillery machen wir die Tour, die - weil es die letzte am Tag ist - ziemlich voll gestopft wird - wir sind mehr als 20 Personen :-(. Und auch hier - keine Fotos - das Glas dürfen wir nicht behalten - die Führung selbst ist lieblos und ziemlich schnell - und kostet trotzdem (wie die anderen auch) 7 GBP. Wir sind ziemlich enttäuscht.
Und so gehen wir noch einmal in den coop, kaufen uns ein paar Dinge zum Abendbrot und verziehen uns dann zurück ins Zimmer. Bei Regen macht der Stadtbummel keine Spaß.

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Donnerstag, 28. Mai 2015

Um halb 9 sitzen wir am Frühstückstisch und fahren etwa eine Stunde später auf die Autobahn in Richtung Edinburgh. Heute scheint wieder die Sonne und die Fahrt ist angenehm.

DFDS Seaways
http://www.dfdsseaways.de/schottland/faehre/amsterdam_newcastle

13:45 Uhr kommen wir am Fährterminal in Newcastle an und checken ein. Dieses Mal werden fast alle Autos vor uns kontrolliert - wir kommen erst ziemlich spät an die Reihe - dürfen aber gleich auf die Fähre fahren. 17:45 Uhr legt die Fähre pünktlich ab und wir gehen gleich zum Abendbüffet ins 7-Seas-Restaurant. Das kennen wir ja nun alles schon ;-). Den Abend verbringen wir dann auf dem Oberdeck, trinken Guinness und beobachten die untergehende Sonne.

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Freitag, 29. Mai 2015

Um 8 stehen wir auf und gehen zum Frühstück auf Deck 8. Wir legen pünktlich in IJmuiden an und kommen dieses Mal recht schnell von der Fähre runter. Über die Autobahn geht's zurück nach Deutschland und 17 Uhr sind wir wieder zu Hause. Insgesamt sind wir in den letzten Tagen 3.600 Kilometer gefahren.