scotland

Distel (c) mike rupprecht

Schottland, das raue Land im Norden der Britischen Inseln, fasziniert mit seinen wild-romatischen Landschaften: den bildschönen Grampian Mountains, den einsamen Hochmooren der Northwestern Highlands und unergründlichen Seen wie dem berühmt-berüchtigten Loch Ness. Den Naturschönheiten stehen die traditions- und kulturreichen schottischen Städte gegenüber, allen voran das Zweigespann Edinburgh und Glasgow, lebenssprühende Kapitale die eine, ehemalige Kulturhauptstadt Europas die andere. Vom lieblichen, hügeligen Süden bis zum kargen, schroffen Norden Schottlands kann man das Land z.B. auf herrlichen Wanderwegen entdecken. Grandiose Küstenszenerien bieten faszinierende Ausblicke auf die dramatische See, malerische Burgruinen wechseln sichab mit stolzen Schlössern und prächtigen Palästen. Schottland, die Heimat literarischer Größen wie Sir Walter Scott, Robert Louis Stevenson oder Robert Burns, kann mit allerlei Kostbarkeiten aufwarten - mit imposanten Kirchen und Kultstätten sowie gut bestückten Museen -, die weit über die klassischen Schottland-Klischeevorstellungen unter den Schlagworten Whisky, Kilt, Dudelsack und Highlandgames hinausgehen...


2017 - Die Inneren Hebriden pt. II (Islay - Colonsay - Mull - Iona - Tiree - Coll)

Die Inneren Hebriden sind eine Inselgruppe im Atlantischen Ozean an der Nordwestküste Schottlands. Von den ca. 80 Inseln sind nur 36 bewohnt, ein wahres Paradies für die Tierwelt und traumhaft für Naturliebhaber. Von den Burgen und Bergen von Mull bis zum spirituellen Erbe von Iona – diese Inseln beflügeln die Fantasie...
Wir werden wieder die Fähre von Amsterdam nach Newcastle nehmen. Erster Anlaufpunkt wird wieder Islay sein, wo wir ein paar Tage verbringen werden. Über Oban gehts dann weiter nach Mull. Von hier aus starten wir die einzelnen Touren auf die einzelnen Inseln - auf dem Plan stehen Coll, Iona, Staffa, Rum, Tiree und Colonsay. Mal sehen, was wir davon alles schaffen. Ein paar weitere Tage werden wir dann wieder auf Skye verbringen - um zumindest dem Oyster Shed einen zweiten Besuch abzustatten ;-) Und wie gewohnt nehmen wir auch dann wieder die Route über die Highlands, Pitlochry zurück nach England.



2015 - Shetland Inseln und Orkney

Die Sehnsucht nach den Shetland Inseln war doch zu groß und so haben wir beschlossen, 2015 wieder dort hoch hinauf zu fahren. Dieses Mal aber mit dem eigenen Auto.
Die Shetland-Inseln bestehen aus 100 großen und kleinen Inseln im Nordatlantik, 180 km vom schottischen Festland entfernt. Nur 15 von ihnen sind bewohnt, auf den übrigen tummeln sich Robben und Seevögel. Tausende von Vogelarten machen die Inseln zu einem wahren Paradies für Vogelkundler.
Die Shetland Inseln haben Ozeanisches Klima, das heißt lange milde Winter und kurze kühle Sommer mit durchschnittlich 14 °C. Generell ist das Wetter auf den Shetland Inseln bewölkt und es regnet an über 250 Tagen im Jahr. Auf Grund der geographischen Höhe kann man auf Shetland das Nordlicht sehen und im Sommer hat man fast 24 Stunden Tageslicht. Man nennt die Inseln auch Inseln der Mitternachtssonne, denn die Sonne geht hier im Sommer erst gegen 23 Uhr unter und um 2 Uhr schon wieder auf. Vom Golfstrom merkt man hier allerdings kaum noch etwas, denn die Inseln liegen immerhin auf dem gleichen Breitengrad wie die Südspitze Grönlands.



2014 - Die Äußeren Hebriden (Islay - Barra - Uist - Harris & Lewis - Skye)

Photo: Andy Barnham

Und wieder treibt es uns auf die Inseln. Dieses Mal nehmen wir mal die Fähre von Amsterdam nach Newcastle. Ein Besuch auf Islay ist ein Muss - vielleicht haben wir dieses Mal besseres Wetter für Jura. Danach gehts über Oban hinauf zu den Äußeren Hebriden. Wir werden die Natur von Barra, South Uist, North Uist, Harris und Lewis geniessen. Harris und Lewis sind eigentlich keine zwei getrennten Inseln, sondern nur eine. Eine rauhe, unwegsame Gebirgskette trennt den südlichen Teil Harris vom Nordteil Lewis. Der einfachste Weg zwischen beiden Inselteilen war mit dem Boot und so bildeten sich zwei getrennte Kulturen. Unsere Wanderungen führen uns mal entlang der Küste, mal durch das rauhe Gebirge. Wir folgen dem alten Postbotenweg nach Rhenigidale an der wilden Ostküste von Harris, wandern in Hushinish auf den Spuren eines deutschen Raketenforschers und entdecken auf der Insel Scalpay den abgelegenen Eilean Glas Leuchtturm. Zwei richtige Höhepunkte sind der Besuch des weltberühmten Steinkreises Callanish und die Besteigung des Hausberges Beinn Dubh, der uns herrliche Ausblicke auf die schillernde Küstenlandschaft bietet....


2011 - Die Inneren Hebriden pt. I (Highlands - Skye - Islay - Arran)

Skye

Die romantische, neblige Insel, die 'geflügelte' Insel Skye ist sehr bekannt für ihre Landschaft, Berge, Geschichte, Schlösser, Destillerien, Legenden und Leute. Es gibt viel zu sehen und die Landschaft ist phantastisch. Im Nordosten der Insel gibt es einen 30 km langen Wanderweg entlang der Trotternish Ridge, spektakulär geformten Berge, inklusive Storr (731 m), wo man die interessant geformten Säulen und Gesteinshaufen wie den Old Man of Storr und das Quiraing-Massiv findet. Die steilen Klippen verändern ihr Gesicht auf dramatische Weise im unterschiedlichen Licht.

Islay

Islay, die südlichste und fruchtbarste Insel der Inneren Hebriden, ist ein Außenposten Schottlands. Hauptstadt ist Bowmore. Auf etwa 500km² leben 3400 Einwohner - und etwa neunmal so viel Schafe. Der Wind und der Atlantik führen ein strenges Regime, das die Gestalt der Insel ebenso prägt wie den Charakter der wetter- und sturmgewohnten Bewohner. Sanft geschwungene Berge, zerklüftete Küsten, lange Strände und wuchernde Wälder auf engem Raum. Hier wird es uns demnächst hinziehen. Und das nicht nur allein wegen der sieben Destillerien auf Islay - was die Insel unwiederuflich zur Whisky-Insel macht. Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabhain, Caol Ila, Lagavulin und vor allem (mein) Laphroaig werden wir endlich sehen, riechen und auch schmecken....


2007 - 1 Woche Shetland (Mainland, Unst)

Hermaness

Die Shetland-Inseln – das sind 100 große und kleine Inseln, die über eine Gesamtfläche von 1408 km² im Nordatlantik verstreut liegen. Gerade mal 15 Inseln sind bewohnt, auf den übrigen tummeln sich die Robben und Möwen. „Inseln der Mitternachtssonne“ nennt man sie, denn im Sommer geht die Sonne erst gegen 23 Uhr unter und hinterlässt einen breiten orangerosa Streifen am Horizont, um 2 Uhr wird es wieder richtig hell. Das milde Klima des Golfstroms macht sich hier noch bemerkbar. Pikten, Kelten und Wikinger fanden hier ihre Heimat, die Namen der Orte verraten es noch heute: Ocraquoy, Saxa Vord, Oxna, Sands Stour, und die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

2007 - ... und dann Orkney - West Mainland

Marwick Head

Von den siebzig Inseln dieses Archipels sind nur zwanzig bewohnt. Der Boden dient in erster Linie der Viehzucht, zumeist Rinder, Ponys und Schafe. Es gibt aber auch einige Ackerflächen, was der Landschaft hier einen ganz anderen Charakter verleiht als von den Highlands gewohnt. Orkney, ein isländischer Name, bedeutet »Insel der Seehunde«.

Die Inseln sind unübersehbar skandinavisch geprägt - und das hängt nicht nur mit den an Norwegens Küsten erinnernden Landschaften zusammen. Orkney war von etwa 800 bis 1472 ein wichtiger Stützpunkt dänischer, norwegischer und schwedischer Wikinger auf ihren Raubzügen nach Süden. Bis ins 17. Jahrhundert hinein sprach man hier Norn, einen alten norwegischen Dialekt. Rund 90 Prozent aller Ortsnamen auf dem Archipel sind skandinavischen Ursprungs.


2005 - 8 Tage Speyside zu Fuss

(c) Undiscovered Scotland: Spey Bay Seen Across the Spey from Kingston

Die feinsten Whiskys Schottlands kommen bekanntlich aus dem überschaubaren Gebiet namens Speyside. Es wurde nach dem für seine Lachse berühmten Fluss benannt, der diesen Landstrich durchfließt. Moderne Straßen haben die Abgeschiedenen engen Täler des schottischen Hochlands, die "Glens", zugänglich gemacht. Dort versteckten die "Highlander" ihre heimlich betriebenen Hausbrennereien vor den wachen Augen der Gesetzeshüter. Zwischenzeitlich hat sich die Speyside dank der landschaftlichen Schönheit zu einem wichtigen, allseits beliebten Reiseziel entwickelt.

Der Speyside Way ist neben dem West Highland Way und dem Southern Upland Way der dritte im Bunde der klassischen schottischen Fernwanderwege. Er führt von der Nordsee (Buckie) am River Spey entlang durch das Zentrum der schottischen Whiskyherstellung bis in die mächtigen Grampian Mountains, die diesem Teil des Hochlandes ihren Namen gegeben haben, nach Aviemore. Auf diesem Weg kommt man direkt an einigen renommierten Whiskydestillerien vorbei (Craigellachie, Craggenmore, Knockando, Thamdu, Towmore usw.) Weitere Destillerien liegen nur unweit vom Weg (Glen Grant, Rothes, Glen Fiddich, Balvenie, Dailuaine, Carduh usw.


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