Schottland, das raue Land im Norden der Britischen Inseln, fasziniert mit seinen wild-romatischen Landschaften: den bildschönen Grampian Mountains, den einsamen Hochmooren der Northwestern Highlands und unergründlichen Seen wie dem berühmt-berüchtigten Loch Ness. Den Naturschönheiten stehen die traditions- und kulturreichen schottischen Städte gegenüber, allen voran das Zweigespann Edinburgh und Glasgow, lebenssprühende Kapitale die eine, ehemalige Kulturhauptstadt Europas die andere. Vom lieblichen, hügeligen Süden bis zum kargen, schroffen Norden Schottlands kann man das Land z.B. auf herrlichen Wanderwegen entdecken. Grandiose Küstenszenerien bieten faszinierende Ausblicke auf die dramatische See, malerische Burgruinen wechseln sichab mit stolzen Schlössern und prächtigen Palästen. Schottland, die Heimat literarischer Größen wie Sir Walter Scott, Robert Louis Stevenson oder Robert Burns, kann mit allerlei Kostbarkeiten aufwarten - mit imposanten Kirchen und Kultstätten sowie gut bestückten Museen -, die weit über die klassischen Schottland-Klischeevorstellungen unter den Schlagworten Whisky, Kilt, Dudelsack und Highlandgames hinausgehen...
2007 - 1 Woche Shetland (Mainland, Unst)
Die Shetland-Inseln – das sind 100 große und kleine Inseln, die über eine Gesamtfläche von 1408 km² im Nordatlantik verstreut liegen. Gerade mal 15 Inseln sind bewohnt, auf den übrigen tummeln sich die Robben und Möwen. „Inseln der Mitternachtssonne“ nennt man sie, denn im Sommer geht die Sonne erst gegen 23 Uhr unter und hinterlässt einen breiten orangerosa Streifen am Horizont, um 2 Uhr wird es wieder richtig hell. Das milde Klima des Golfstroms macht sich hier noch bemerkbar. Pikten, Kelten und Wikinger fanden hier ihre Heimat, die Namen der Orte verraten es noch heute: Ocraquoy, Saxa Vord, Oxna, Sands Stour, und die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
... und dann Orkney - West Mainland
Von den siebzig Inseln dieses Archipels sind nur zwanzig bewohnt. Der Boden dient in erster Linie der Viehzucht, zumeist Rinder, Ponys und Schafe. Es gibt aber auch einige Ackerflächen, was der Landschaft hier einen ganz anderen Charakter verleiht als von den Highlands gewohnt. Orkney, ein isländischer Name, bedeutet »Insel der Seehunde«.
Die Inseln sind unübersehbar skandinavisch geprägt - und das hängt nicht nur mit den an Norwegens Küsten erinnernden Landschaften zusammen. Orkney war von etwa 800 bis 1472 ein wichtiger Stützpunkt dänischer, norwegischer und schwedischer Wikinger auf ihren Raubzügen nach Süden. Bis ins 17. Jahrhundert hinein sprach man hier Norn, einen alten norwegischen Dialekt. Rund 90 Prozent aller Ortsnamen auf dem Archipel sind skandinavischen Ursprungs.
2005 - 8 Tage Speyside zu Fuss
Die feinsten Whiskys Schottlands kommen bekanntlich aus dem überschaubaren Gebiet namens Speyside. Es wurde nach dem für seine Lachse berühmten Fluss benannt, der diesen Landstrich durchfließt. Moderne Straßen haben die Abgeschiedenen engen Täler des schottischen Hochlands, die "Glens", zugänglich gemacht. Dort versteckten die "Highlander" ihre heimlich betriebenen Hausbrennereien vor den wachen Augen der Gesetzeshüter. Zwischenzeitlich hat sich die Speyside dank der landschaftlichen Schönheit zu einem wichtigen, allseits beliebten Reiseziel entwickelt.
Der Speyside Way ist neben dem West Highland Way und dem Southern Upland Way der dritte im Bunde der klassischen schottischen Fernwanderwege. Er führt von der Nordsee (Buckie) am River Spey entlang durch das Zentrum der schottischen Whiskyherstellung bis in die mächtigen Grampian Mountains, die diesem Teil des Hochlandes ihren Namen gegeben haben, nach Aviemore. Auf diesem Weg kommt man direkt an einigen renommierten Whiskydestillerien vorbei (Craigellachie, Craggenmore, Knockando, Thamdu, Towmore usw.) Weitere Destillerien liegen nur unweit vom Weg (Glen Grant, Rothes, Glen Fiddich, Balvenie, Dailuaine, Carduh usw.

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