Libellen
Libellen (lat.: Odonata) gehören wohl zu den faszinierendsten Insekten. Ihre Vorfahren
lebten bereits vor 250 Millionen Jahren. Diese Tiere hatten eine Flügelspannweite von bis zu
75 cm und waren damit die grössten jemals existierenden Insekten. Zur Zeit der Saurier vor
150 Millionen Jahren entsprachen Grösse und Körperbau der Libellen bereits in etwa den
heutigen Arten. Somit haben sie sich seit dieser Zeit nur noch unwesentlich verändert, was
ein Beweis für den ungeheuren Erfolg ihrer Lebensstrategie ist.
Der Name Libelle(Libellula) wurde vom schwedischen Naturforscher Carl von Linné
eingeführt und ist vom lateinischen Wort Libella(Hammerhai) abgeleitet. In Europa gibt es
insgesamt 79 Libellenarten. Man unterscheidet dabei zwei Gruppen von Libellen, die Kleinlibellen
und die Grosslibellen , wobei die Grosslibellen die wesentlich besseren Flieger sind.
Entgegen einer weitverbreiten Meinung können Libellen nicht stechen. Sie sind auch nicht im
geringsten agressiv und somit völlig ungefährlich für uns Menschen. Sie können
sich allerdings mit Beissen wehren, wenn man sie unsachgemäss anfasst.
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