Kinderporträts

"Familienfotos" und Porträts von Kindern zum Zweck der persönlichen Erinnerung in der Familie gibt es schon seit mehr als 150 Jahren.

Formatfüllende Porträts beschränken den Bildinhalt auf das Wesentliche. Das kleine Kindergesicht mit seinen Fältchen und Grübchen den feinen Linien und der strahlende Blick, all dies sollten man in der Großaufnahme zeigen
Um einen möglichst ruhigen Hintergrund zu erhalten, benötigt man ein Teleobjektiv von mindestens 100 mm Brennweite. Durch die geringe Tiefenschärfe verwischt der Hintergrund besser. Es ermöglicht mir auch, aus größerer Entfernung zu fotografieren, sodass das Gesicht nicht perspektivisch verzerrt wird.
Auch die kleine Kinderhand, ein Fuß oder andere Ausschnitte sind lohnende Motive.

Oft genug tun wir dies allerdings allein nur aus der Sicht der Erwachsenen: also von oben herab. Wenn man in die Welt der Kinder sehen möchte, dann muß man sich auf eine Ebene mit ihnen begeben, also auf Augenhöhe. So entstehen einfühlsamere Bilder, die Geschichten erzählen können. Als zusätzlicher Effekt kommt die natürliche Wiedergabe der Proportionen hinzu.

Das richtige Tageslicht spielt bei der Porträtfotografie eine entscheidende Rolle. Ein wolkenverhangener Tag kann sehr vorteilhaft sein. Diffuses Licht blendet nicht und lässt die Augen groß und leuchtend erscheinen. Diffuses Licht von oben sollte dagegen vermieden werden. Es verursacht hässliche Schatten in den Augenhöhlen, unter Nase und Kinn. Bei Porträtaufnahmen muss immer auf die Augen scharf eingestellt werden.